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Woran du erkennst, dass deine Hebamme und dein Arzt keine Ahnung vom Stillen haben

Warum deine Hebamme keine Ahnung vom Stillen hat

Hebammen werden im Allgemeinen nicht nur als Fachfrauen für die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett, sondern auch als Fachfrauen fürs Stillen angesehen und es gibt definitiv unheimlich gute und engagierte Hebammen. Dennoch ist es leider so, dass das Wissen, das Hebammen über das Stillen haben sehr an der Ausbildungsstätte und der Lehrkraft liegt und sich viele ältere Hebammen zudem nie in diesem Thema fortbilden. Auch Ärzten wird im Normalfall vertraut, dass sie sogar noch weniger als Hebammen über das Thema Stillen lernen, wissen die Wenigsten. So kommt es, dass nicht selten überhaupt erst die Nachsorgehebamme oder der Kinderarzt für Stillprobleme verantwortlich sind. An diesen 9 Punkten erkennst du, dass deine Hebamme und dein Arzt absolut keine Ahnung vom Stillen haben und du lieber nicht auf sie hören, sondern dir schnell eine ausgebildete Stillberaterin suchen solltest. Natürlich gibt es auch unter Stillberaterinnen, wie überall, schwarze Schafe. Die nachfolgenden Punkte gelten daher natürlich auch für ausgebildete Stillberater.

1. Dein Kinderarzt oder deine Hebamme verteilen Säuglingsmilchproben

Die Produktproben die oft beim Arzt ausliegen oder schon in den Willkommenstütchen in der Geburtsklinik liegen, sind nichts weiter als verdammt gut platzierte Werbung der Hersteller. Wenn Formula gegeben werden muss ist es im Endeffekt völlig egal, welche Marke genutzt wird, keine ist besser oder schlechter als die andere. Es ist auch nicht nötig bei der gleichen Formulamilch zu bleiben, die es im Krankenhaus gab. Und wenn der Kinderarzt dir sagt, dass eine bestimmte Marke die Beste ist, tut er das nicht, weil dies tatsächlich der Fall wäre oder er wirklich von dieser Marke überzeugt ist, sondern weil der Hersteller ihn dafür bezahlt und wenn es nur in Form von kostenlosen Fortbildungen ist. Und jetzt rate mal was dein Arzt auf diesen Fortbildungen lernt…

2. Sie behaupten, dass es egal ist ob gestillt wird oder nicht

Dass Formulamilch und Muttermilch nahezu identisch sein sollen wurde schon 1900 behauptet. Moderne Pulvermilchnahrung ähnelt nur oberflächlich der Muttermilch. Grundsätzlich sind Formulanahrungen ungenaue Kopien auf der Grundlage veralteter und unvollständiger Kenntnisse darüber, was Muttermilch ist. Formulanahrung enthält keine Antikörper, keine lebenden Zellen, keine Enzyme und keine Hormone. Sie enthält allerdings viel mehr Aluminium, Mangan, Cadmium, Blei und Eisen, sowie deutlich mehr Eiweiß als Muttermilch. Die Proteine und Fette unterscheiden sich grundlegend von denen in der Muttermilch. Diese und viele weitere Unterschiede haben weitreichende gesundheitliche Konsequenzen. Formulamilch schützt nicht vor Infektionen und hilft nicht bei der Hirnreifung. Wenn eine Mama nicht stillen kann ist Formula meist die einzige Möglichkeit und wir können froh sein, dass es sie gibt, aber zu implizieren, dass stillen nicht wichtig ist, ist einfach falsch. Ein Baby muss nicht gestillt werden, um glücklich, gesund und sicher aufzuwachsen, aber es hilft.

3. Deine Hebamme sagt dir, dass es nicht nötig ist, dein Baby in den ersten Stunden oder am ersten Tag zu stillen

Das wird aus vielen Gründen behauptet. Die Kinder wären zu müde, du hast angeblich nach der Geburt eh noch keine Milch und überhaupt kann es gleich nach der Geburt ja noch gar nicht stillen. Dein Baby sollte aber innerhalb der ersten ein bis höchstens zwei Stunden zum ersten Mal stillen, diese erste Stunde kann eure gesamte Stillzeit nachhaltig beeinflussen. Dein Baby kann aber nicht stillen,wenn es von dir getrennt wird weil das Klinikpersonal der Meinung ist, dass wiegen, waschen,… wichtiger wären als das Stillen.

4. Dein Kinderarzt oder deine Hebamme sagen dir, dass es keine Saugverwirrung gibt

Eventuell wird sogar gesagt, dass du so früh wie möglich die Flasche einführen sollst, damit dein Kind sie auch akzeptiert. Aber wenn es doch angeblich keinen Unterschied gibt, warum musst du die Flasche dann möglichst früh einführen? Diese Argumentation entbehrt jeder Logik. Flaschensauger (oder auch ein Schnuller) sind nichts weiter als künstlich nachgemachte Brustwarzen, ziemlich schlecht nachgemachte noch dazu. Die die allermeiste Zeit in der es Menschen und Säugetiere im Allgemeinen auf der Erde gibt, nicht genutzt wurden und von denen erst mal bewiesen werden muss, dass sie nicht schaden. Genau das ist aber nicht bewiesen. Wer künstliche Sauger (dazu zählen auch Stillhütchen) für harmlos hält ist der Meinung, dass die Flasche die natürliche physiologische Art ist ein Baby zu ernähren und nicht das Stillen. Natürlich haben nicht alle Kinder Probleme damit, aber ist das ein Grund das Risiko einzugehen?

5. Sie sagen dir, dass dein Baby nicht an der Brust einschlafen sollte

Einschlafstillen ist eines der praktischsten Dinge beim Stillen und genau so soll es auch sein. Jedes Säugetier stillt seine Kinder in den Schlaf. Muttermilch enthält abends und nachts sogar mehr Melatonin um deinem Baby das  (Wieder)einschlafen zu erleichtern. Auch du wirst du das Stillen schläfrig und kannst leichter einschlafen. Dazu fühlt sich dein Kind bei dir sicher und geborgen und schläft dadurch allgemein besser.

6. Dein Arzt oder deine Hebamme sagen dir, dass du nicht bei einem kranken Kind im Krankenhaus bleiben musst um stillen zu können und schließlich selbst Ruhe brauchst

Natürlich ist es auch wichtig, dass du als Mama zur Ruhe kommst wenn es deinem Baby nicht gut geht, egal ob es schon zu Hause war und wegen einer Krankheit um Krankenhaus ist oder ob es vielleicht ein Frühchen ist. Aber ein Krankenhaus muss dafür sorgen, dass du dich dort ausruhen kannst, während du dich um dein Baby kümmern und es stillen kannst. Gerade Frühchen und kranke Kinder brauchen ihre Mama und das (ausschließliche) Stillen noch viel mehr als gesunde Kinder.

7. Dein Arzt verweigert dir Medikamente oder sagt, dass du abstillen musst wenn du krank bist oder sogar wenn dein Baby krank ist

Es gibt nur extrem wenige Fälle in denen es wirklich nötig sein kann das Stillen zu unterbrechen. Normale Erkrankungen und Medikamente gehören nicht dazu und Ärzte und anderes medizinisches Personal liegen mit ihrer Einschätzung, dass nicht mehr gestillt werden darf in 99% der Fälle absolut falsch. Ein Arzt, der das Stillen unterstützt wird sich darum bemühen herauszufinden, wie eine Stillpause oder gar ein Abstillen vermieden werden kann. Das Pharmakovigilanz – und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin kurz Embryotox ist hier die richtige Adresse. Du kannst verlangen, dass dein Arzt in deinem Beisein dort anruft und sich beraten lässt. Auch Krankheiten an sich sind in aller Regel kein Grund abzustillen, weder wenn du krank bist noch wenn dein Baby krank ist. Angesteckt wird dein Kind nicht durch die Milch, sondern durch deine pure Anwesenheit und das schon Tage bis Wochen bevor bei dir Symptome auftreten. Mit deiner Muttermilch kannst du dein Kind sogar vor einer Ansteckung schützen oder zumindest für einen milderen Verlauf sorgen.

8. Deine Hebamme oder dein Arzt sind der Meinung, dass Muttermilch ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Nährwerte mehr hat oder sogar schädlich für dein Kind wird

Selbst wenn das wahr wäre, ist stillen immer noch sehr viel mehr als Nahrung. Gerade ältere Kinder stillen primär wegen der vielen anderen positiven Aspekte, der Nähe und Geborgenheit und nicht um satt zu werden. Jedoch stimmt es noch dazu auch nicht. Die Zusammensetzung der Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Kalorien und Vitamine ist immer und überall auf der Welt gleich und zwar völlig egal wie alt dein Kind ist. Die Antikörper und viele andere Komponenten die dein Kind aktiv vor Krankheiten schützen und wichtig für eine optimale (Hirn)entwicklung sind, verändern sich. Jedoch nicht zum negativen sondern immer so, wie es dein Kind gerade braucht. So enthält Milch für ein Kind um den ersten Geburtstag herum sogar mehr Antikörper als das Kolostrum. Oft wird empfohlen auf Säuglings- und später Kindermilch umzusteigen, weil diese ja extra für Kinder gemacht ist. Aber deine Muttermilch ist nicht extra für Kinder gemacht, sie ist extra für dein Kind gemacht. Was sollte an der schlechten Nachahmung besser sein als am Original – außer die Einnahmen für die Hersteller?

9. Deine Hebamme oder dein Arzt verweisen dich bei Stillproblemen nicht an eine Fachkraft weiter

Die meisten Stillprobleme können verhindert oder beseitigt werden. Nur leider wissen die allermeisten Ärzte, Hebammen und anderes medizinisches Personal nicht wie sie helfen können. Das ist erstmal kein Problem, wenn sie ihre Grenzen kennen und in so einem Fall an eine ausgebildete Stillberaterin weiter verweisen. Die Empfehlungen Zufüttern, Formulamilch, Stillhütchen,.. sind keine kompetente Beratung und all dies ist in der Regel nicht nötig. Auch Sätze wie: “ Quäle dich nicht länger, du musst nicht stillen um eine gute Mutter zu sein“ sind zwar wahr, aber weder zielführend, noch eine Hilfe für eine Mama die Stillen will.

Ich bin leider sicher, dass du schon in den ersten Wochen nach der Geburt auf mindestens eine dieser Aussagen stoßen wirst, in den meisten Fällen eher auf mehrere davon. Und wenn solchen Aussagen von medizinischen Personal kommt ist es, gerade in der sensiblen Anfangszeit sehr schwer dagegen anzukommen. Deshalb ist es so wichtig, dass du bereits während der Schwangerschaft alles lernst, was du für deine Stillzeit wissen solltest. Mit dem richtigen Wissen ausgerüstet, werden dich solche Aussagen nicht verunsichern und du kannst einen entspannten Stillstart und eine schöne Stillzeit genießen.

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Stillen ist nicht schwer und völlig natürlich!

Und dennoch haben die meisten Mamas schon in den ersten Tagen Stillprobleme, oft sogar so starke, dass sie bereits beim Verlassen der Geburtsklinik aufgegeben haben.

Aber woran liegt das?

Zu einem großen Teil definitiv an unwissendem Klinikpersonal, die mit ihren Tipps und Ratschlägen erst für Stillprobleme Sorgen, auch gewisse Umstände bei und nach der Geburt können es dem Mutter-Kind-Paar extrem schwer und oft sogar unmöglich machen zu stillen.

Wenn du aber weißt, wie du in so einer Situation handeln musst, steht einer entspannten und erfüllenden Stillzeit nichts mehr im Weg.

Dein Baby wird zu früh geboren

Gar nicht so selten kommt es vor, dass ein Baby geboren wird, bevor es eigentlich bereit dazu ist. Das betrifft nicht nur Kinder die Monate zu früh geboren werden, so genannte Extremfrühchen. Auch späte Frühchen, die nur kurz vor dem normalen Geburtszeitraum geboren werden, haben oft Stillprobleme und können zum Beispiel noch nicht so gut saugen und die Brust im Mund halten.

In den meisten Fällen wird das kleine Wesen, das durch die Umstände um so dringender die Nähe seiner Mama braucht, auch noch von eben dieser getrennt, stillen wird regelrecht verboten und auch sonst bekommt man auf Frühchenstationen oft das Gefühl, dass alles getan wird um eine gute Mutter-Kind Beziehung zu verhindern.

Das Gefühlschaos und der Stress die gleichzeitig auf die Mama einprasseln, machen das ganze nicht einfacher und sich dabei noch in so einer Situation durchzusetzen ist fast unmöglich.

Muttermilch ist aber für Frühchen noch viel wichtiger, als für ein reif geborenes Kind und wenn sie nicht gegeben wird, kann dies schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Muttermilch für ein Frühchen enthält mehr Fett und mehr Abwehrstoffe als Muttermilch für reif geborene Kinder, zudem bieten Studien keine einheitliche Evidenz bezüglich der Langzeitwirkung auf Wachstum und Entwicklung wenn die Muttermilch angereichert wird.

Daher ist es unheimlich wichtig, dass du weißt, wie du Muttermilch gewinnen und die Produktion aufrecht erhalten kannst, auch wenn dein Kind zu schwach zum Stillen sein sollte. Dazu solltest du wissen, wie dein Kind auch ohne Flasche Muttermilch bekommen kann und wie du das Stillen am Besten angehst. Um das Stillen und die Gabe von Muttermilch bei einem Frühchen sicher zu stellen, ist eine professionelle Begleitung einer Stillberaterin (IBCLC) unerlässlich.

Kein Bonding nach der Geburt

Die erste Stunde nach der Geburt nennt sich nicht umsonst auch „die goldene Stunde“. Was in dieser Stunde (oder auch in den ersten ein bis zwei Stunden) passiert, kann Auswirkungen auf deine gesamte Stillzeit und deine Bindung zu deinem Kind haben.

Natürlich gibt es Notfälle in denen es leider einfach nicht anders möglich ist, diese sind jedoch sehr selten. Dennoch werden in Geburtskliniken noch immer Mutter und Kind oft routinemäßig voneinander getrennt. Das Kind zu Baden, wiegen, messen und allerlei andere Dinge sind in den meisten Kliniken wichtiger als ein guter Stillstart und eine tiefe Bindung zwischen Mutter und Kind.

Hier gilt: Setzt dich durch! es ist dein Baby und niemand anderes hat zu entscheiden, was mit deinem Baby gemacht wird. Alle Dinge, so lange es keine Lebensrettenden Maßnahmen sind, können entweder warten, sind gar nicht notwendig oder können bei dir gemacht werden. Zum Beispiel, kann die erste Untersuchung inkl. Messen deines Babys auf dir stattfinden und genauso kann dein Baby bei dir liegen falls bei dir Geburtsverletzungen versorgt werden müssen.

Du bekommst während der Geburt (schmerzlindernde) Medikamente, Infusionen, einen Wehentropf,eine PDA,…

Die allermeisten Medikamente die du während der Geburt bekommen kannst, wirken sich unmittelbar auf dein Kind aus. Studien belegen, dass Babys die ohne eine PDA und andere eingreifende Maßnahmen geboren werden, innerhalb der ersten Stunde selbstständig an die Brust gehen. Kinder die mit einer PDA auf die Welt kommen stillen hingegen meist erst nach 24 Stunden das erste Mal. Dies kann deine Milchbildung nachhaltig beeinflussen.

Sollte es dennoch nicht möglich sein, auf Interventionen zu verzichten oder möchtest du einfach nicht auf schmerzstillende Medikamente verzichten, ist es wichtig die Auswirkungen zu kennen und dagegen zu steuern. Du kannst in dem Fall gleich nach der Geburt anfangen Kolostrum auszudrücken und so eine schnelle Milchproduktion anregen. Auch solltest du deinem Kind unbedingt ein paar Tropfen davon auf die Unterlippe geben um es zum Trinken zu animieren.

Dein Baby hat ein zu kurzes Zungenbändchen

Es ist klein und unscheinbar, aber ganz im Gegensatz zu seinem Aussehen kann es immense Stillprobleme hervorrufen.

Wenn dein Kind Probleme beim Andocken hat, deine Brust nicht halten kann oder du sehr schnell wunde und schmerzende Brustwarzen bekommst, liegt das nicht an deiner Brust und Stillhütchen, die in Kliniken leider oft wie Gummibärchen verteilt werden, werden euch nicht helfen, sondern die Probleme nur verschlimmern.

Solltest du solche Probleme haben, kann ich dir nur ans Herz legen, eine speziell in Zungenbanddiagnostik ausgebildete Fachkraft aufzusuchen, auch wenn die Hebamme, der Kinderarzt oder auch die Stillberaterin sagen, dass es in Ordnung aussieht. Nur mit einem Blick in den Mund ist es in den allermeisten Fällen leider nicht getan und dass ausgerechnet die Person die dieses Urteil gefällt hat eine der sehr wenigen Experten in Deutschland ist, ist doch eher unwahrscheinlich.

Je kleiner dein Baby ist, desto schneller, einfacher und schmerzfreier kann das Zungenbändchen durchtrennt werden und in den meisten Fällen funktioniert das Stillen ganz plötzlich sofort nach der Trennung problemlos als wäre nie etwas gewesen.

Dein Baby bekommt einen Schnuller

Ein Schnuller ist nicht per se der Teufel in Person und wenn du auf ein paar Dinge achtest, kann er durchaus in bestimmten Situationen eingesetzt werden, aber er birgt dennoch auch immer ein Risiko für Stillprobleme.

Je jünger dein Baby dabei ist, desto größer ist die Gefahr. Und viele Kliniken geben Schnuller schon direkt nach der Geburt aus. Das kann mehrere fatale Folgen für eure Stillbeziehung haben.

Zum einen nuckelt dein Baby sich am Schnuller den Hunger weg, dadurch geht es seltener an die Brust. Dies wiederum führt dazu, dass deine Milchbildung schlechter und langsamer in Gang kommt. Gleichzeitig kann es sein, das dein Baby zu viel ab- oder zu wenig zunimmt, was meist schon in der Klinik ein Zufüttern nach sich zieht, was wiederum deine Milchmenge verringert,…. du siehst, es ist ein Teufelskreis aus dem es schwer ist wieder raus zu kommen.

Wenn du einen Schnuller nutzen möchtest, sollte dein Baby daher mindestens 6 Wochen alt und eure Stillbeziehung bereits gut eingespielt sein.

Du siehst, dass viele Faktoren, auch die, die man so spontan gar nicht mit dem Stillen in Verbindung bringen würde, starken Einfluss darauf haben können. Wenn du schon vor der Geburt weißt, dass das passieren kann und weißt wie du damit umgehen musst, steht einem gelungenen Stillstart auch mit ein paar Anfangsschwierigkeiten nichts im Weg.

Aber auch wenn du dich vor der Geburt nicht mit solchen Themen beschäftigt hast und nun Probleme auftreten, ist noch nichts verloren. Hier ist es einfach wichtig, so schnell wie möglich Kontakt zu einer ausgebildeten Stillberaterin aufzunehmen um die bestmöglichen Optionen zu finden.

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Was ist Stillen nach Bedarf?

Muttermilch oder Säuglingsmilch: Wie groß sind die Unterschiede wirklich?

Was sollte ich schon in der Schwangerschaft über das Stillen wissen?

 

 

Muttermilch oder Säuglingsmilch: Wie groß sind die Unterschiede wirklich?

Muttermilch oder Säuglingsmilch-Unterschiede

Muttermilch oder Säuglingsmilch, Stillen oder Flasche – diese Frage kommt schon während der Schwangerschaft auf die meisten von uns zu.

Und natürlich ist künstliche Säuglingsnahrung der einzige akzeptable Ersatz für Muttermilch, wenn eine Frau nicht stillen kann oder stillen möchte. Aber es ist nun mal nur ein Ersatz und wenn du die Wahl hast, ob du stillst oder dein Kind mit Formulamilch ernährst, solltest du dir diese Entscheidung wirklich gründlich überlegen.

Denn anders als von Säuglingsnahrungsherstellern behauptet, ist Pulvermilch der Muttermilch auch heute noch keineswegs ähnlich oder gar gleichwertig.

Muttermilch oder Säuglingsmilch Die größten Unterschiede

Moderne Säuglingsnahrung ähnelt nur oberflächlich der Muttermilch. Grundsätzlich sind Formulanahrungen ungenaue Kopien auf Grundlage veralteter und unvollständiger Kenntnisse darüber, was Muttermilch ist.

Die Hersteller versuchen seit langem Muttermilch zu kopieren und wenn man sich die Anfänge der künstlichen Säuglingsnahrung ansieht, ist die Qualität bis heute definitiv stark gestiegen. Dennoch können zahlreiche Inhaltsstoffe der Muttermilch nach heutigem Stand der Wissenschaft gar nicht künstlich hergestellt werden, mal abgesehen davon, dass wir noch nicht mal alle Inhaltsstoffe der Muttermilch, geschweige denn deren Zusammenspiel kennen.

Die einzigen Punkte in denen Säuglingsmilch der Muttermilch ähnelt sind der Kaloriengehalt, der Wassergehalt (zumindest bei Pre Nahrung) und  ein paar wenige grundlegende Nährstoffe. Formulamilch schafft es nur, das Kind wachsen zu lassen. Aber Muttermilch und Stillen ist so viel mehr als das. Daher wird Formulamilch niemals ein mit der Muttermilch vergleichbares Produkt sein und sollte, nach Möglichkeit, nur im Notfall Anwendung finden.

Über 3 Millionen Jahr Evolution haben Muttermilch zu dem gemacht, was sie heute ist. Sie ist perfekt auf jedes einzelne Baby einer Mutter abgestimmt. Sie enthält Antikörper, lebende Zellen, Enzyme und Hormone. Sie ist die komplexeste Muttermilch aller Säugetiere und genau auf die Bedürfnisse unserer Hirnentwicklung, unseres Verdauungs- und Immunsystems und vielem mehr abgestimmt.

Allein die Proteine und Fette in Formulamilch unterscheiden sich grundlegend von denen in der Muttermilch. Künstliche Säuglingsnahrung ist aus der Muttermilch anderer Säugetiere gemacht, in den meisten Fällen aus Kuhmilch, und muss in einem aufwendigen Verfahren so verarbeitet werden, dass sie für Menschenbabys nicht gefährlich ist und sie die Milch überhaupt vertragen.

Muttermilch oder Säuglingsmilch: Die wichtigsten Inhaltsstoffe

Muttermilch enthält neben Wasser, Kohlenhydraten, einer beträchtlichen Anzahl an verschiedenen Fetten, Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, Bausteinen unserer DNA und verschiedener Antikörper auch Faktoren, die Tumorzellen zerstören, unverzichtbar für eine optimale Hirnentwicklung sind,  die Reifung der Darmschleimhaut unterstützen, allergische und anaphylaktische Reaktionen verhindern, Bakterien, Viren und Pilze neutralisieren, helfen kritische Nährstoffe wie Eisen und Vitamin B12 besser aufzunehmen,  Entzündungen minimieren und sogar durch Entzündungen aufgetretene Schäden reparieren.

Künstliche Säuglingsnahrung hingegen besteht im Wesentlichen aus entrahmter Kuhmilch, Emulgatoren und Stabilisatoren, oft zusätzlichem Zucker (nicht bei Pre Nahrung), Palm-, Raps-, Soja- und Fischöl und ein paar Mineralstoffen und Vitaminen.

 

Zur Verdeutlichung habe ich euch die Inhaltsstoffe von Muttermilch und Säuglingsmilch in einem Bild zusammengefasst:

Muttermilch oder Säuglingsmilch-Nina Abel

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist Muttermilch viel zu komplex aufgebaut um ein ebenbürtiges Produkt herstellen zu können. Hersteller die ihre Säuglingsnahrung mit Aussagen wie „nach dem Vorbild der Muttermilch“ oder „Muttermilch-nahe“ bewerben, führen Eltern in die Irre.

In Muttermilch befinden sich mehr als 1000 Proteine und über 200 verschiedene Oligosaccharide. Formulamilch enthält in der Regel jeweils eines davon.

Muttermilch oder Säuglingsmilch: Die Entscheidung

Wenn einer Mutter aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht stillen kann, ist und bleibt Pre Nahrung, nach der Option von Spendermuttermilch, die einzige Möglichkeit ein Baby zu ernähren.

In dem Fall solltest du dir überlegen, deinem Kind zumindest das wichtige Kolostrum, deine erste dickflüssige Milch, nach der Geburt zukommen zu lassen. Dafür musst du dein Baby nicht mal anlegen. Du kannst das Kolostrum per Hand ausdrücken und per Spritze füttern. Denn jeder Tropfen zählt und das Kolostrum erleichtert deinem Baby den Start ins Leben.

Wenn du dir einfach noch nicht sicher bist, ob du stillen willst, Angst vor Schmerzen oder dass es einfach nicht klappt hast, dann kann ich dir nur empfehlen, es zumindest zu probieren. Denn auch hier gilt, dass jeder Tropfen zählt.

Die ersten Wochen mit Baby sind nicht leicht und Stillprobleme machen diese Zeit nicht einfacher. Oft sind gerade die gut gemeinten Tipps und Ratschläge von nicht oder schlecht fortgebildeten Ärzten, Krankenschwestern oder Hebammen überhaupt erst für Probleme verantwortlich. Mit einer guten Stillvorbereitung kommt es erst gar nicht zu solchen Schwierigkeiten und sollte doch mal nicht alles glatt laufen, gibt es mit Stillberatern extra dafür ausgebildetes Fachpersonal, das dir helfen kann. Dafür steh ich mit meinem Namen 😉

GRATIS WEBINAR 
Wer von euch ist nächste Woche am 29.11.19 bei meinem kostenlosen Webinar dabei? 
Auf vielfachen Wunsch biete ich das Webinar diemal mit 3 Terminen zur Wahl an:
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P.S.: Du kannst nächste Woche nicht teilnehmen? Keine Sorge. Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten die Webinar-Aufzeichnung im Nachhinein per Mail.

 

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Immer wieder sehe ich kopfschüttelnd auf die einladenden Regale mit allerlei Stillhilfsmitteln in den Drogerien und Supermärkten. Neben den schon lange erhältlichen Milchpumpen, Stilleinlagen und Stillhütchen stehen dort mittlerweile auch verschiedene Milchpulver, Riegel, Quetschies und vieles mehr für die stillende Mutter. Wenn man schon kein Geld mit Flaschen und Säuglingsnahrung mit diesen Müttern machen kann, dann muss man sich halt was anderes einfallen lassen.

Traurig ist vor allem, dass Mütter nicht nur jede Menge Geld unnötig aus dem Fenster werfen, wenn sie sie Dinge kaufen, sondern auch dass diese Auswahl an „Hilfsmitteln“ die Mamas noch mehr verunsichert ob sie wirklich in der Lage sind zu stillen und genug Milch zu produzieren.

Die meisten dieser Dinge sind nicht nur unnötig, sondern auch noch völlig sinnlos für eine stillende Mutter und im schlimmsten Fall sogar eher hinderlich als hilfreich.

In diesem Artikel zeige ich welche Dinge du getrost im Regal lassen kannst.

1. Stilltee

oder alternativ alle anderen angeblich milchsteigernden Nahrungsergänzungen. Die gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer. Von Pülverchen zum Anrühren, über Kapseln, bis hin zu Stilltee, Stillkugeln und so weiter und so fort. In den USA lässt man sich sogar stinknormale Haferkekse teuer bezahlen, weil man einfach mal eine milchsteigernde Wirkung auf die Packung schreibt und schwups, kostet ein Cookie das Dreifache.

Es gibt tatsächlich nur ein einziges Mittelchen, dass eine erwiesene milchsteigernde Wirkung hat, das ist der Bockshornklee. Dieser ist zwar auch in manchen Stilltees und anderen Mitteln enthalten, aber in einer viel zu geringen Dosierung als dass er wirklich wirken könnte.

Bockshornklee gibt es zwar auch pur, aber hier kommt hinzu, dass er nicht ohne medizinische Indikation und unter Beobachtung einer ausgebildeten Stillberaterin eingenommen werden sollte. Abgesehen davon, dass er unter bestimmten Umständen gravierende Nebenwirkungen haben kann ist die Einnahme schlicht ein Eingriff in die natürliche Milchbildung und Stillbeziehung. Er mag vorübergehend vielleicht die Milchmenge steigern, aber das Problem (meist falsches oder zu seltenes Anlegen) ist damit nicht aus der Welt geschafft.

Wenn du unbedingt irgend etwas für deine Milchbildung kaufen und nehmen willst, dann lieber noch Stillkugeln, Malzbier oder ähnliches. Diese Dinge helfen genauso viel oder wenig dabei mehr Milch zu haben, aber sie schmecken wenigsten, liefern Energie und Kalorien für den anstrengenden Mamaalltag und geben dir im besten Fall ein gutes Gefühl. Und das für einen Bruchteil des Preises.

2. Lanolin oder andere Brustwarzenpflege

Lanolin wird oft ja schon nach der Geburt in der Klinik verteilt. Nimm es mit nach Hause, es ist eine hervorragende Lippenpflege bei rauen und trockenen Lippen. Für deine Brustwarzen brauchst du es nicht.

Rund um deine Brustwarzen befinden sich Drüsen, die ein pflegendes Sekret absondern das dazu noch einen für dein Baby anlockend wirkenden Duft hat. Wird die Brust nicht übertrieben oft und vor allem nicht mit Seife und Duschgel gewaschen, reicht diese Pflege vollkommen aus um deine Brustwarzen zu schützen.

Auch ein paar Tropfen Muttermilch auf der Brustwarze trocknen zu lassen wirkt pflegend und schützt deine Brustwarzen vor Rissen.

3. Riegel, Quetschies und Milchpulver

Als ich das zum ersten Mal sah, dachte ich ich hab irgendwas an den Augen. Wenn man das Milchpulver nicht für die Babys verkaufen kann macht man einfach noch ein bisschen Zucker und Aromen dazu, bildet eine stillende Mama vorne drauf ab und verkauft es als wertvolles Getränk für die Mutter oder was? Ich muss zugeben, geschickte Geschäftsidee.

Muttermilch ist überall auf der Welt gleich zusammengesetzt, völlig egal was die Mutter zu sich nimmt. Nur sehr wenige Dinge lassen sich durch die Mutter beeinflussen, aber sicher nicht mit solchen Nahrungsergänzungsmitteln.

Eine normale, ausgewogene Ernährung reicht vollkommen aus und wenn du nicht gerade vollkommen unterernährt bist, wirst du deinem Kind auch alles wichtige durch die Muttermilch mitgeben wenn du dich zum Großteil von Fastfood ernährst.

Gesünder sind dann zumindest noch die angebotenen Müsliriegel und Quetschies, aber die kannst du im normalen Regal mit Müsliriegeln und einem Glas Apfelmus auch günstiger haben.

4. Schnuller

Ja ich weiß, manchmal ist es auch wenn man stillt mit einem Schnuller einfach leichter und ich will den Schnuller hier auch nicht unnötig verteufeln. Fakt ist aber nun mal, ein Schnuller ist bei einem Stillkind nicht nötig. Das Nuckelbedürfnis sollte an der Brust gestillt werden, was gleichzeitig die Milchbildung anregt.

Willst du dennoch einen Schnuller nutzen, solltest du unbedingt auf ein paar Dinge achten um eure Stillbeziehung nicht zu gefährden. In meinem Artikel Schnuller, ja oder nein? erkläre ich dir was bei der Schnullergabe zu beachten ist.

5. Still BH

Immer wieder wird mir von stillenden Mamas die Frage gestellt: „Wann darf ich endlich wieder normale BHs tragen?“

Wenn du Still-BHs toll und bequem findest und du gerne welche trägst, nur zu. Aber sie sind definitiv nicht nötig. Du kannst genauso gut einen normalen BH anziehen und das Körbchen einfach unter die Brust schieben. Auch BHs mit Bügeln sind, auch wenn oft was anderes behauptet wird, völlig ok. Du solltest einfach darauf achten, dass der BH gut passt und nirgends drückt oder einschneidet, sonst droht ein Milchstau.

6. Stillkleidung

Genau so sieht es mit Stillkleidung aus. Abgesehen davon, dass sie meist entweder extrem teuer oder grundsätzlich so geschnitten ist, als wäre man noch schwanger, was die übrigen Babypfunde noch zusätzlich betont, ist besondere Stillkleidung schlicht nicht unbedingt nötig.

Du kannst genauso gut einfach Oberteile mit etwas tieferen und elastischen Ausschnitt anziehen und es beim Stillen einfach unter die Brust schieben. Wenn du etwas geschützter sein willst, kannst du auch zwei Oberteile übereinander anziehen, dann kannst du eins hoch und eins runter schieben. Auch Bauchbänder aus der Schwangerschaft eignen sich gut zum darunter ziehen und bedecken Bauch und Rücken wenn du beim Stillen dein Oberteil nach oben ziehst.

7. Stillschal oder Stillponcho

Sollte dir der Sichtschutz durch das Oberteil wie im letzten Punkt beschrieben wirklich nicht ausreichen, tut es ein Mulltuch, dein normaler Schal oder dein normales Halstuch ganz genau so und das ohne Unmengen an Geld zu kosten.

8. Flaschen

Keine stillende Mutter braucht Babyflaschen im Haus. Sollte wirklich einer der extrem seltenen Fälle eintreten, in denen tatsächlich zugefüttert werden muss, sollte die Milch am Besten per Brusternährungsset* gegeben werden. Auch ein Löffel oder ein Becher eignen sich zum Zufüttern. Das können auch Oma und Opa oder sonstige Babysitter übernehmen, falls du die Flaschen kaufen möchtest, damit du dein Baby mal zu den Großeltern geben kannst.

Bedenke, dass jede Flasche eure Stillbeziehung massiv stört und im schlimmsten Fall der Anfang vom Abstillen sein kann. Angefangen bei einer Saugverwirrung / Saugpräverenzverschiebung, die bei jeder Flasche und in jedem Alter auftreten kann, bis hin zur verminderten Milchproduktion kann eine Flaschengabe jede Menge Probleme verursachen.

9. Säuglingsmilch

Ganz egal wer dir das erzählt, du brauchst als stillende Mama definitiv keine Säuglingsmilch im Haus zu haben. Allein die Tatsache, dass sie greifbar ist, mindert die Hemmschwelle sie zu nutzen erheblich. Vor allem in stressigen und nervenaufreibenden Clusterphasen, greifen verzweifelte Eltern sehr viel schneller zur Säuglingsmilch, wenn sie nicht erst besorgt werden muss.

Sollte wirklich ein Notfall eintreten, weswegen Säuglingsmilch die einzige Option ist, kann sie kurzfristig besorgt werden. Zur Not auch am Wochenende und Nachts in Apotheken.

Formulanahrung sollte immer die letzte Notlösung bei einem voll gestillten Kind sein. Schon ein Schluck tötet dutzende Enzyme und Bakterien im Magen – Darm – Trakt des Säuglings unwiderruflich ab und verändert dadurch das einzigartige Mikrobiom eines gestillten Kindes nachhaltig. Es dauert Wochen, bis sich das Mikrobiom wieder annähernd an das eines ausschließlich gestillten Säuglings angepasst hat. Ganz so wird es aber nie wider werden.

Bevor du also zu Pulvermilch greifst, frage dich ob es die momentane Erleichterung der Situation wirklich wert ist.

10. Milchpumpe

Wenn du nicht gerade sehr schnell wieder arbeiten gehst oder aus einem anderen Grund häufig nicht bei deinem Baby sein kannst, ist eine Milchpumpe in den meisten Fällen überflüssig.

Für den Fall, dass du mal Muttermilch brauchen solltest, ist es einfacher und oft effektiver Muttermilch per Hand auszustreichen.

Gerade am Anfang der Stillbeziehung sollte keine Milchpumpe zum Anregen der Milchproduktion genutzt werden. Lass einfach dein Kind an die Brust so oft es will. Nur so passt sich die Milchproduktion an den tatsächlichen Bedarf deines Kindes an.

Sollte eine Milchpumpe tatsächlich nötig sein, kannst du sie dir auf Rezept kostenlos in der Apotheke ausleihen.

11. Stillhütchen

Stillhütchen, die vermeintlichen Wundermittel für scheinbar jedes Stillproblem, die meist schon in den Geburtskliniken wie Bonbons verteilt werden.

Meiner Meinung nach das unnötigste und schlimmste aller „Hilfsmittel“. Den die einzigen denen Stillhütchen helfen sind der Hersteller, der damit Geld verdient und das Krankenhauspersonal, dass sich so Zeit spart die es ansonsten für eine richtige Beratung und Betreuung der stillwilligen Mama brauchen würde.

Stillhütchen sind so gut wie nie wirklich hilfreich, meisten verschlimmern sie die Probleme nur. Und auch die Antikörperproduktion für dein Baby funktioniert mit Stillhütchen nicht so effektiv wie ohne.

Ein Baby stillt eigentlich an der Brust, nicht an der Brustwarze und sollte ohnehin sehr viel mehr als nur die Brustwarze im Mund haben. Theoretisch könnte dein Baby auch ganz ohne Brustwarze stillen, das weiß jeder, dessen Kind schon mal herzhaft am Oberarm oder anderen stillungeeigneten Stellen angedockt hat. Somit sind auch so genannte Flach- oder Schlupfwarzen keine Indikation für den Gebrauch von Stillhütchen.

Ja Stillhütchen können das Stillen kurzzeitig erleichtern, gerade wenn wunde Brustwarzen die Mama schon vor dem Andocken zusammenzucken lassen. Das eigentliche Problem wird damit aber nicht bekämpft und eine Saugverwirrung und verminderte Milchbildung kommen dann ganz schnell noch oben drauf.

Du siehst also, dass sich jede Menge Geld sparen lässt, wenn man etwas genauer überlegt, was man von den vielen angebotenen Dingen rund um das Stillen wirklich braucht und was nicht. Da können ganz schnell mehrere hundert bis tausend Euro zusammen kommen, die auf jeden Fall  besser genutzt werden können.

Neben all dem was du zum Stillen also nicht brauchst, sage ich dir jetzt was wirklich nötig ist um erfolgreich und entspannt zu stillen:

1. Brüste

Ja tatsächlich: Brüste reichen vollkommen aus um erfolgreich stillen zu können. Ok, eigentlich reicht sogar eine Brust aus um dein Baby glücklich und satt zu bekommen.

2. Baby

Ja gut, mit Brüsten allein ist es nicht getan. Ein Baby oder auch mehrere, sollten schon vorhanden sein.

3. Stilleinlagen

Nicht immer und nicht unbedingt nötig, aber durchaus vorteilhaft sind Stilleinlagen.

Manche Mamas  brauchen nach den ersten paar Wochen gar keine mehr. Wenn du zu diesen Mamas gehörst und das Wochenbett zuhause verbringst, kannst du auch einfach ein Mulltuch nutzen. Das ist anfangs meist eh sinnvoller, weil es einfach mehr Milch auffängt. Dann kannst du dir auch diese sparen. Für alle anderen habe ich in einem anderen Artikel zusammengestellt welche Art von Stilleinlagen es gibt und wie du die richtigen Stilleinlagen für dich findest.

4. Stillvorbereitungskurs

Ok, ein wirklich guter Stillvorbereitungskurs einer ausgebildeten Stillberaterin ist auch nicht gerade günstig, aber immer noch günstiger als die ganzen unnötigen Dinge die ich dir oben erläutert habe und definitiv günstiger als Säuglingsnahrung und die restliche Ausstattung die gebraucht wird, sollte es mit dem Stillen nicht klappen. Und das ist dank falscher oder gänzlich fehlender Beratung leider gar nicht so selten der Fall. Mit einem professionellen Stillvorbereitungskurs kannst du sicher sein nicht nur gut auf die Stillzeit vorbereitet zu sein, sondern auch allen Schwierigkeiten trotzen zu können. Auch wenn dein Baby schon da sein sollte lohnt sich so ein Stillvorbereitungskurs noch. Auf jeden Fall zumindest in den ersten 3 Monaten.

Und mit dem restlichen gesparten Geld kannst du dir immer noch die ein oder andere Massage oder einen entspannten Urlaub mit deiner Familie leisten.

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Was sollte ich schon in der Schwangerschaft über das Stillen wissen?

Nina aBel tillen Schwangerschaft Stillvorbereitung

Stillen ist heute, in einer Zeit, in der kaum noch eine Frau mit stillenden Müttern und Babys aufwächst, zu einem Mysterium geworden um das sich so viele Ammenmärchen und Falschinformationen ranken.

Wären es nur andere unerfahrene Mütter die dieses falsche Wissen weiter geben, wäre das ganze gar nicht so tragisch. Leider ist es aber so, dass nicht selten schon das Krankenhauspersonal direkt nach der Geburt mit ihrem falschen und veralteten „Wissen“ Stillbeziehungen zerstört, die eigentlich noch gar nicht angefangen haben. Als frisch gebackene Mama vertraut man gerade diesem vermeintlichen Fachpersonal und landet so oft in einer Spirale aus Panikmache, Zufüttern, Schmerzen und anderen Problemen, die oft schneller als einem lieb ist zum Abstillen führen.

Gerade nach der Geburt ist eine Mama so empfindlich und macht sich Sorgen ob sie auch alles richtig mit diesem kleinen hilflosen Wesen in ihrem Arm macht, dass es ein Leichtes ist sie zu verunsichern. Deshalb zeige ich dir heute 6 Dinge, die du schon in der Schwangerschaft wissen oder tun solltest, um dich nicht verunsichern zu lassen.

Mache eine persönliche Stillvorbereitung bei einer zertifizierten Stillberaterin oder belege einen Stillvorbereitungskurs

Es ist so schade, wie viele Mamas gar nicht wissen, dass es so etwas wie Stillvorbereitungskurse gibt. Obwohl eine gute Stillvorbereitung mit Sicherheit 99% aller Stillprobleme vorbeugen oder schnell beheben kann.

Mit dem Wissen aus einem Stillvorbereitungskurs lässt du dich nicht mehr so schnell verunsichern und hast dazu auch noch das nötige Wissen um tatsächliche Probleme zu erkennen und in vielen Situationen sogar selbst zu lösen.

Besuche schon während der Schwangerschaft eine Stillgruppe

Stillgruppen werden von zertifizierten Stillberaterinnen meist kostenlos angeboten und helfen dir auch schon in der Schwangerschaft einen guten Stillstart zu meistern.

In Stillgruppen hast du nicht nur ausgebildete Stillberaterinnen als Ansprechpartner, sondern dort begegnest du in der Regel Müttern, die diese ganze Vorbereitung schon hinter sich haben und von deren Fehlern und Problemen du profitieren kannst.

Du lernst das Leben mit Kind und das Stillen auch ohne Mütter in deiner Familie oder dem Bekanntenkreis schon vor der Geburt deines eigenen Babys kennen, siehst bei anderen Müttern, dass auch da nicht immer alles toll ist und lässt dich dadurch bei deinem eigenen Kind nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen, wenn dein Baby z.B. in den ersten Tagen und Wochen stillt, stillt und stillt und gar nicht mehr damit aufhören will.

Gönne dir und deinem Baby nach der Geburt Ruhe

Es klingt so banal und kann so schwer sein und gleichzeitig ist es wohl einer der wichtigsten Punkte nach der Geburt deines Babys.

Dein Baby war so lang in deinem Bauch, immer warm, immer satt, immer bei Mama und plötzlich wird es in diese laute, helle Welt geboren und soll von heute auf morgen mit dieser Veränderung klar kommen. Und auch für dich ist die Geburt deines Babys eine riesige Umstellung, nicht nur beim ersten Kind. Dazu kommen die Hormone, die uns das Leben gerade in den ersten Wochen oft wirklich nicht leicht machen.

Und in dieser Situation musst du auch noch dein Baby kennenlernen, es beschnuppern, seine Bedürfnisse kennen lernen, eure Stillbeziehung aufbauen und noch so vieles mehr.

Eltern leben mit ihren Babys in dieser Zeit oft wie in einer Blase und jeder Besuch ist ein Eindringling in diese kleine private Welt.

Klar gibt es auch Besuch, den man gerne für eine gewisse Zeit in diese Blase rein lässt und wenn er auch noch Essen mitbringt ist das super. Aber leider besteht der Besuch nach der Geburt meist aus weniger empathischen Gästen.

Bemerkbar macht sich der daraus resultierende Stress dann meist abends und nachts, wenn das Baby schlechter schläft, untröstlich weint und sich schlecht anlegen lässt.

Nicht selten sind das die Situationen wegen denen die Mama am Ende des Tages  weinend und mit einem schmerzenden Milchstau im Bett sitzt und verzweifelt zur Flasche greift.

Kenne mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten, die bei Geburten eingesetzt werden

Hier soll es nicht darum gehen, dass ich dir sämtliche Medikamente bei der Geburt deines Babys verbieten will. Zum einen ist es ganz alleine deine Entscheidung ob du zum Beispiel schmerzlindernde Medikamente oder eine PDA möchtest und zum anderen gibt es in seltenen Fällen leider auch Gründe, warum sich das ein oder andere Medikament nicht vermeiden lässt.

Aber du solltet, egal was davon der Fall ist, wissen wie sich diese Medikamente auf deine Baby und den Stillstart auswirken können.

Manche Medikamente die bei der Geburt verabreicht werden, machen dein Baby zum Beispiel müde, so dass es sein kann, dass dein Baby nicht innerhalb der wichtigen ersten Stunde zum ersten Mal stillt. Meist kommt das Kreißsaalpersonal dann schon mit der Spritze voll Pre oder Glukoselösung, damit der Blutzucker deines Babys nicht zu niedrig wird.  Komme dem zuvor, indem du ein, zwei Tropfen Kolsostrum mit einem Löffel auffängst und deinem Baby gibst, versuch es immer wieder sanft zu wecken und im Halbschlaf anzulegen und gib ihm, bis es sich von der Geburt erholt hat, immer wieder dein Kolostrum vom Löffel. So wird das Zufüttern von Pre oder Glukoelösung völlig unnötig.

Flüssigkeitsgabe während der Geburt z.B in Form eines Wehentropfes, Antibiose oder anderen venös zugeführten Flüssigkeiten verfälschen das Geburtsgewicht deines Kindes nach oben, was oft zu einer Abnahme über 10% führt. Lass dich nicht verrückt machen und nehme das Gewicht das dein Baby 24 Stunden nach der Geburt hat als Ausgangswert, statt das Geburtsgewicht.

Nutze die goldene Stunde

Vor allem wenn dein Kind auf natürlichem Weg, frei von Medikamentengaben und Interventionen geboren wurde, laufen seine Instinkte schon direkt nach der Geburt auf Hochtouren. Wenn du es jetzt nackt auf deinen Bauch legst, wird es von selbst anfangen deine Brust zu suchen und andocken.

Ein Waschen, Wiegen und Messen in dieser Zeit ist nicht nur unnötig, sondern auch kontraproduktiv für dieses instinktive Handeln und das so wichtige Bonding. Bestehe darauf, dass ihr in den ersten ein bis zwei Stunden ungestört kuscheln könnt.

Vertraue deinem Baby

Dein Kind weiß ganz genau was es braucht und das sind viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, unterbrochen durch Phasen des gefühlt stundenlangen nuckelns an der Brust. Das ist kein Zeichen dafür, dass dein Kind nicht satt wird. Im Gegenteil hilft es dir wirklich genug  Milch für dein Baby zu bilden.

Auch dein Kolostrum reicht bis zum Milcheinschuß vollkommen für dein Baby aus, auch wenn du das Gefühl haben solltest, dass du gar kein Kolostrum hast. Die Menge des Kolostrums beträgt am Tag tatsächlich nur ein paar wenige Milliliter, diese haben es aber in sich. Kolostrum in eine hochkalorische, sehr eiweißreiche Flüssigkeit, die über 700 Bakterienarten und mehrere Dutzend mal so viele Nährstoffe enthält als reife Muttermilch.

Hinzu kommt, dass der Magen deines Babys in den ersten Tagen noch winzig klein ist und gar nicht mehr aufnehmen kann als diese paar Milliliter. Der Magen muss sich erst langsam an eine höhere Nahrungszufuhr gewöhnen.

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Wusstest du, dass über 90% der frisch gebackenen Mütter ihre Babys nach der Geburt stillen? Und wusstest du auch, dass schon 2 Wochen nach der Geburt nur noch 60% der Mütter stillen?

Aber woran liegt das? Ist doch was dran, wenn es immer heißt: „es kann nun mal nicht jede Frau stillen?“

Ja und Nein. Ja es kann tatsächlich rein körperlich gesehen nicht jede Frau voll stillen. ABER: Das betrifft gerade mal 2% aller Frauen weltweit. In diesen Fällen wurde einfach nicht genug Brustdrüsengewebe angelegt.

Das heißt, dass 98% aller Frauen stillen können und zwar problem- und schmerzlos. Mit der richtigen Hilfe und dem richtigen Wissen.

90% aller stillenden Mütter geben dennoch an, schon in den ersten 3 Tagen mindestens ein Stillproblem gehabt zu haben. Das muss nicht sein. Mit der richtigen Vorbereitung.

Ich verrate dir heute, welche gravierenden Fehler dazu führen können, dass es mit dem Stillen nicht klappt.

Du sorgst nicht für genug Ruhe für dich und dein Baby

Eine Geburt kann eine wundervolle und wunderschöne Erfahrung sein, aber sie ist auch anstrengend. Du und dein Baby müsst euch erst einmal erholen und ausruhen.

Fast noch wichtiger ist aber: Da ist plötzliche ein zusätzliches kleines Menschlein in eurer Familie. Ihr seid plötzlich nicht mehr zu zweit, sondern müsst Rücksicht auf ein kleines, hilfloses Baby nehmen. Oder die großen Kinder haben ein Geschwisterchen bekommen, das jetzt beschnuppert werden will und für das die Großen, gerade am Anfang, auch mal zurück stecken müssen.

Egal wie eure Familienkonstellation aussieht, es braucht Zeit bis sich alle in ihre neue Rolle eingefunden haben.

Am Besten klappt das, wenn ihr so viel Ruhe wie möglich habt. Das heißt nicht, dass ich dir jeden Besuch verbieten will. So lange du und dein Baby euch wohl fühlt, ist es vollkommen in Ordnung Besuch zu empfangen.  Wenn dieser Besuch auch noch Essen mitbringt, für euch einkauft oder das ein oder andere bei euch zuhause kurz aufräumt: umso besser.

Vermeiden solltest du aber Besuch, der dir ungefragt dein Baby aus dem Arm reißt, dir ungebetene Ratschläge gibt, dir die schlimmsten Geschichten von wunden Brustwarzen erzählt und am Ende vielleicht sogar noch bekocht werden möchte.

Kurz: Jeder Besuch mit dem du dich unwohl fühlst ist zu vermeiden und das darfst du auch ganz klar so kommunizieren. Am Besten bereitest du Familie und Freunde schon vor der Geburt darauf vor, dass ihr erst mal ein paar Tage Ruhe wollt und euch meldet wenn ihr bereit für Besucher seid.

Du willst alles alleine schaffen

Dein Baby war 9 Monate in deinem Bauch, immer warm, immer satt, immer ganz nah an Mamas Herzen. Und plötzlich soll es in dieser neuen und völlig fremden, lauten, hellen Welt zurecht kommen. Klar, das wird es schaffen, aber was es dafür braucht bist du.Dein Baby braucht die ersten Wochen nach der Geburt nichts so sehr wie deine Nähe, den Duft deiner Haut und deinen Herzschlag, wenn es auf deiner Brust liegt.

Kein Problem, du bist im Wochenbett. Für dich und dein Baby wäre es das Beste, wenn du es so weit wie nur Möglich wörtlich nimmst und die ersten 6 bis 8 Wochen zum Großteil im Bett und auf dem Sofa verbringst.

In der Realität haben die meisten Mamas aber leider gar kein Wochenbett. Der Haushalt wartet, größere Kinder wollen versorgt werden und der Papa geht nicht selten gleich nach der Geburt oder spätestens nach einer Woche wieder arbeiten.

Ganz ehrlich? Auf diese Art würde es mich wundern, wenn du keine Stillprobleme bekommst.

Ich höre so oft, dass der Partner nach der Geburt nicht zu Hause bleiben kann, dass der Arbeitgeber keinen Urlaub gewährt,…

Bitte lasst euch das nicht gefallen. Gerade in Deutschland gibt es Möglichkeiten, dass auch der Partner nach der Geburt zuhause bleiben kann. Er kann z.B. 2 Partner- Elternzeitmonate direkt ab der Geburt nehmen. Arbeitgeber müssen die Elternzeit genehmigen und sie können deinen Partner auch nicht kündigen weil er in Elternzeit geht. Nutzt dieses Recht. Nicht nur für deine Unterstützung, sondern auch für die Vater- Kind Bindung ist diese Zeit etwas vorauf ihr nicht verzichten solltet.

Haushalt, Putzen, Einkaufen, Kochen,….. diese ganzen leidigen Dinge denen dein Wochenbett egal ist und die trotzdem anfallen – schieb sie bei Seite. All diese Dinge interessieren dich jetzt gar nicht.  Bitte um Hilfe. Dein Partner, deine Familie und Freunde können alle einen kleinen Teil übernehmen. Und solltest du wirklich ganz alleine sein und gar keine Hilfe haben: Egal, die Arbeit läuft nicht weg, die erste Zeit mit deinem Baby jedoch schon.

Du glaubst medizinischem Fachpersonal, dass dir im Kreißsaal, der Wochenbettstation oder Zuhause begegnet hat Ahnung vom Stillen

Es ist eigentlich wirklich traurig, aber medizinisches Fachpersonal hat in aller Regel keinerlei Ahnung vom Stillen. Die Ausbildungen von Ärzten, Krankenschwestern oder Hebammen schneiden das Thema Stillen, wenn überhaupt meist nur kurz an. Nicht selten auch noch unter Zuhilfenahme von veraltetem Fachwissen. Natürlich trifft das nicht auf alle zu und gerade Hebammen haben immer häufiger sehr gutes Fachwissen über das Stillen. Nur leider weißt du nicht ob die Person vor dir wirklich Fachwissen hat oder mit ihren Ratschlägen gerade eure Stillbeziehung gefährdet.

Wenn Fachpersonal Fortbildungen in diese Richtung macht, sind sie nicht selten von Säuglingsnahrungsherstellern gesponsert. Nestle hat eine eigene Fortbildungsakademie dafür eingerichtet. Das hier mehr über Muttermilchersatznahrung geredet wird, als über alles andere liegt auf der Hand.

Am Besten schaust du ob ein Krankenhaus in deiner Nähe ist, das von der WHO und der UNICEF als „Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet ist. Auch ist es sinnvoll schon in der Schwangerschaft Kontakt zu einer zertifizierten Stillberaterin aufzunehmen – sie sind das wahre Fachpersonal für die Themen Stillen- und Säuglingsernährung und extra dafür ausgebildet.

Du glaubst deiner Mutter, Tante, Freundinnen,…

Du denkst dir jetzt bestimmt: Ehrlich? Meint die das wirklich ernst?

Ja mein ich. Klar, wenn deine Mama oder deine Freundinnen problemlos stillen oder gestillt haben, werden sie bestimmt wertvolle Tipps für dich haben.

In den meisten Fällen wird es aber so sein, dass du Dinge zu hören bekommst wie: bei uns konnte niemand stillen, also klappt es bei dir auch nicht, dein Kind wird nicht satt, jetzt gib ihm doch endlich mal was richtiges zum Essen, deine Milch reicht einfach nicht oder ist zu dünn,…

Das meinen sie auch gar nicht böse, im Gegenteil. Natürlich wollen diese, dir in der Regel, nahestehenden Frauen nur helfen. Aber sie können halt auch nur aus ihrer Erfahrung erzählen und die ist eben leider, meist wegen fehlender Hilfe und Unterstützung, eher negativ.

Du glaubst an Ammenmärchen und Stillmythen

Ammenmärchen und Stillmythen – du wirst nicht lange suchen müssen um auf einige davon zu stoßen. Man sollte meinen, dass es in einer Zeit wie dieser, in der es ein leichtes ist, im Internet zu recherchieren, Ammenmärchen keine Chance haben. Doch ich habe das Gefühl, dass es Stillmythen und Ammenmärchen so sogar noch leichter haben, da sie sich schnell verbreiten können. Und wir neigen dazu einer Gruppe von vielen mehr zu glauben als einzelnen Personen, ungeachtet dessen wie es mit dem Fachwissen über das Gebiet aussieht. Denn so viele können sich doch nicht irren, oder? Doch. Denn Ammenmärchen besitzen eine ungeahnte Macht. Wenn irgend etwas nicht so läuft wie es sollte, suchen wir nach Gründen, wir stoßen auf die Ammenmärchen und egal wie unsinnig es eigentlich klingt, wir wollen es glauben. Und wird wieder eins weiter verbreitet. Denn wir suchen immer nach der einfachsten Lösung. Und es ist nun mal einfacher zu glauben, dass dein Kind Blähungen hat, weil du blähendes gegessen hast. Du hast einen Grund, du kannst indem du auf blähende Lebensmittel verzichtest etwas dagegen tun und wenn dein Kind weiterhin Blähungen hat, bist du nicht schuld, denn du hast ja alles dagegen getan was du tun konntest. Akzeptanz, dass er nun mal einfach Zeit braucht, bis sich der Magen-Darm-Trakt Nahrung gewöhnt, und es rein gar nichts mit deiner Ernährung zu tun hat  und du nichts weiter tun kannst, als für dein Baby da zu sein, ist hingegen viel schwerer.

Hier habe ich einige typische Stillmythen- und Fakten für dich in Bildern festgehalten.

Du bereitest dich während der Schwangerschaft nicht auf das Stillen vor

Oft höre ich, dass eine Stillvorbereitung totaler Quatsch ist und das doch natürlich und instinktiv abläuft. Und ja, eigentlich stimmt das sogar. Wir sind Säugetiere und wie allen anderen Säugetieren wird uns das Säugen unserer Kinder in die Wiege gelegt. Neugeborene suchen ganz instinktiv die Brust der Mutter und wir fangen schon in der Schwangerschaft an wertvolles Kolostrum zu produzieren.

Aber leider ist es auch so, dass das Aufwachsen in unserer modernen Gesellschaft, in der seit Generationen Flaschennahrung auf dem Vormarsch ist, teilweise kaum mehr ein Kind gestillt wurde. Soziale Normen überlagern unseren Instinkt, unser Bauchgefühl ist immer vom Erlebten geprägt, wodurch es uns durch oben genannte Gründe, gerade beim Thema Stillen oft zu etwas falschem rät. Das kollektive Gedächtnis zum Stillen ist nicht mehr mit Sicherheit gegeben. Und deshalb muss man heute leider sagen, dass Stillen nicht (mehr) instinktiv ganz natürlich funktioniert. Kaum eine werdende Mutter hat überhaupt jemals gesehen wie ein Kind gestillt wird, oft haben sie überhaupt noch nie ein Kind gesehen. Früher wuchs man mit Kindern auf und da man, bis man selber Mutter wurde bei dutzenden Müttern zugesehen hat, wie sie ihre Kinder stillen, wusste man beim eigenen dann intuitiv, was zu tun ist.

Stillen ist zu einem mysteriösem Prozess geworden und das kann einer frischen Mama das Stillen extrem erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen.

Deshalb ist es so wahnsinnig wichtig, dass du für euren Stillerfolg alles über das Stillen lernst was du lernen kannst.

Denn es geht nicht darum ob ein Problem auftritt, sondern WANN. Denn das wird es, so wie bei allem im Leben. Entscheidend ist, wie du damit umgehst.

Ich hoffe, dass dich der Artikel jetzt nicht total beunruhigt hat, sondern dich viel eher zum Handeln animiert, denn Wissen ist Macht.

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Es gibt Dinge, von denen ich mir wünsche, dass ich sie schon vor der Geburt meines ersten Kindes gewusst hätte.

Bei meiner typischen Schwangerschaftsrecherche, die wahrscheinlich jede werdende Mama auf die ein oder andere Weise betreibt, erfuhr ich, dass ein komplett eingerichtetes Kinderzimmer mit Gitterbett und Wickelkommode das wichtigste ist, was ein Neugeborenes braucht, ich erfuhr welche hundert Sachen eine schwangere Frau unbedingt mit in die Geburtsklinik nehmen muss und welche Babyschale ich kaufen sollte.

Wir haben bis auf die Babyschale nichts davon gekauft. Meine mittlerweile 2 Kinder schlafen nach wie vor bei uns im Bett und ich habe bis heute noch nie eine Wickelkommode genutzt.

Unter anderem wünsche ich mir,  ich hätte mehr gute Informationen über das Stillen gefunden. Nicht nur ein Haufen Ammenmärchen die einen nur noch mehr verunsichern.

Ich dachte, ich bin eine Frau, ich habe Brüste, also stille ich halt einfach. Und dann war mein Baby da und gar nichts war einfach. Ich bekam Stillhütchen, mein Kind wurde unnötigerweise zugefüttert, ich hatte offene, blutige und sehr schmerzhafte Brustwarzen und auch sonst nahm ich wohl fast jedes Problem das es gibt mit.

Als ich nach Hause kam, war ich mehr als desillusioniert. Wäre mein Mann nicht gewesen, der mir immer wieder gut zugeredet und geholfen hat und mich daran erinnert hat, dass ich unbedingt stillen wollte – ich hätte wohl aufgegeben.

So fing ich aber an jede professionelle Seite und jedes Buch über das Stillen zu lesen, nahm Kontakt zu verschiedenen Stillberatern auf und merkte immer mehr, dass ich nicht die einzige bin, der es so erging. Im Gegenteil. Die meisten Mamas  erleben ähnliches wie ich. Diese Erkenntnis führte mich auf den Weg der mich hier her gebracht hat.

Ich wurde nicht nur selbst Stillberaterin, ich hatte mit meinem Sohn auch noch eine sehr lange und schöne Stillzeit, die immer noch nicht ganz vorbei ist und die letztendlich zu der, von Anfang an,sehr entspannten Stillbeziehung mit meiner Tochter führte.

Denn ich musste bei ihr nicht erst lernen wie man stillt, während ich müde und besorgt um mein Neugeborens war. Hätte ich in meiner ersten Schwangerschaft die Möglichkeit gehabt einen Stillvorbereitungskurs zu machen, wäre vieles einfacher gewesen.

Hier sind 3 Dinge, von denen ich mir wünsche, dass alle Frauen darüber bescheid wissen um sich die Schwangerschaft, die Geburt und den Stillstart so leicht wie möglich zu machen:

1.Wenn du dich bei der Schwangerschaftsvorsorge nicht wohl fühlst, mach es anders

Bei vielen Frauenärzten muss die werdende Mama gefühlt Ewigkeiten warten, bis sie endlich dran kommt und selbst wenn sie dann endlich an der Reihe ist, fühlt sie sich nicht selten wie eine Nummer. Für Probleme, kleine Schwangerschaftswehwehchen und Sorgen der werdenden Mama bleibt da oft keine Zeit. Aber du musst dich nicht damit abfinden, du kannst die Art der Vorsorge wechseln so oft du willst. Ob du nun den Frauenarzt wechselst, die Vorsorge komplett von einer Vorsorgehebamme übernehmen lässt, die nicht nur wesentlich mehr Zeit für dich hat, sondern auch noch zu dir nach Hause kommt, du die Vorsorge abwechselnd von deinem Arzt und deiner Hebamme übernehmen lässt oder ob du vielleicht teilweise oder sogar ganz auf die Schwangerschaftsvorsorge verzichtest – das ist alles ganz allein deine Entscheidung und du bist auch die einzige die damit einverstanden sein und sich damit wohl fühlen muss.

Du solltest immer das Gefühl haben unterstützt und zu nichts gedrängt zu werden. Und um das zu gewährleisten kannst du auch so oft wechseln wie du willst.

2. Bereite dich auf die Geburt vor

Mach einen Geburtsvorbereitungskurs. Ob es der Vorbereitungskurs der nächsten Hebamme, ein Kurs von einer Doula oder vielleicht sogar eine Online-Geburtsvorbereitungsein soll, solltest du nach deinen Wünschen und Vorstellungen entscheiden. Es macht auf jeden Fall Sinn, wenn du dich über verschiedene Möglichkeiten erkundest.

Lies positive Geburtsgeschichten, Umgib dich mit Frauen, die positive Geburtserlebnisse hatten, informiere dich aber auch über negative Dinge die Frauen leider immer noch täglich erleben müssen. Nur so bist du in der Lage dich, im Fall der Fälle, vor Übergriffen zu schützen. Näheres erfährst du zum Beispiel auf gerechte-Geburt.de

Du könntest dir eine Doula nehmen, sie begleitet und unterstützt dich auf ganz andere Weise als eine Hebamme es je könnte. Weil sie einfach frei von der medizinischen Verantwortung ist, die deine Hebamme bei der Geburt trägt.Sie ist vollkommen für dich da, liest dir jeden Wunsch von den Augen ab und führt dich mit viel Empathie durch die Höhen und Tiefen der Geburt.

Sprich auch mit deinem Partner über deine Wünsche und darüber was du von ihm bei der Geburt erwartest.

Es gibt kein Richtig oder Falsch. Gut ist, womit du und dein Kind euch wohl fühlt. Ich wünsche mir nur, dass du dich während der Geburt deines Kindes jederzeit sicher und gehört fühlst.

3.Informiere dich über das Stillen

Gute Stillvorbereitungskurse gibt es im deutschsprachigem Raum leider noch gar nicht so besonders viele und wenn du das Glück haben solltest einen in deiner Nähe zu finden, musst du zwischen den ganzen anderen Dingen während der Schwangerschaft auch noch die Zeit finden dort hin zu gehen. Leider wird so was wie die Stillvorbereitung dann schnell nach hinten geschoben, denn die Geburt ist ja noch so weit weg. Und plötzlich hältst du dein Baby im Arm und hast keine Ahnung was du jetzt tun sollst.

Aber zum Glück musst du dir gar keine Sorgen machen, dass du es rechtzeitig schaffst so einen Kurs in deinen Terminkalender zu quetschen. Du kannst eine qualitativ hochwertige Stillvorbereitung auch von deinem Sofa oder deinem Bett aus absolvieren und brauchst nichts weiter dazu als einen Laptop oder ein Smartphone.

Du wirst es niemals bereuen, dich schon in der Schwangerschaft über das Stillen informiert zu haben. Wusstest du, dass ich einen 5 Tage E-Mail Stillvorbereitungskurs kostenlos anbiete? Das wäre doch die perfekte Möglichkeit um mit der Vorbereitung zu beginnen.

Hast du gemerkt, dass keiner der Punkte auf meiner Liste “ Richte ein tolles Babyzimmer ein“ heißt? Wie viele wirklich tolle und mit Liebe eingerichtete Babyzimmer verstauben bis sie, wenn  das Kind Älter ist, ungenutzt gegen ein Kinderzimmer getauscht werden? Ich sag es dir: verdammt viele!

Aber wenn du unbedingt Möbel und Farbe aussuchen willst und du dich mit der Planung eines Babyzimmers besser auf deinen neuen Lebensabschnitt vorbereitet fühlst, nur zu. Tob dich aus! Aber lass es nicht die einzige Vorbereitung sein.

Wir können uns zwar nicht zu 100% auf die intensive Erfahrung des Mamaseins mit all seiner Freude, Angst, Liebe und ja auch etwas Spucke und vielen vollen Windeln vorbereiten. Aber wenn du dich mit guter Betreuung und einem qualitativ hochwertigem Stillvorbereitungskurs vorbereitest, wird diese Reise mit Sicherheit eine wundervolle Erfahrung für dich und dein Baby werden.

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