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Nicht stillen: Gesellschaftliche Nachteile

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Wir müssen uns bewusst machen, dass das Stillen die biologische Norm ist. Mutter und Kind haben keine Vorteile vom Stillen sondern erhebliche Nachteile wenn nicht gestillt wird.

-Nicht stillen erhöht die Kosten im Gesundheitswesen. Nicht gestillte Kinder benötigen deutlich öfter Medikamente, einen Arzt oder einen Krankenhausaufenthalt

-Nicht stillen erhöht die Kosten für Suchtbekämpfung. Nicht gestillte Kinder haben ein wesentlich höheres Risiko für Suchterkrankungen

-Nicht zu stillen erschwert es auch weiteren Generationen zu stillen ,auch wenn sie stillen wollen. Das Wissen und das Gelingen des Stillens hängt zu einem großen Teil vom täglich Erlebten und von Vorbildern ab

-Nicht zu stillen ist eine Umweltsünde. Die Herstellung von Säuglingsnahrung verbraucht Unmengen an Energie in Form von Brennstoffen, Wasser und Strom und produziert Müll.

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Wir müssen uns bewusst machen, dass das Stillen die biologische Norm ist. Mutter und Kind haben keine Vorteile vom Stillen sondern erhebliche Nachteile wenn nicht gestillt wird.

Persönliche Nachteile wenn nicht gestillt wird

-Nicht stillende Mütter fehlen statistisch gesehen häufiger bei ihrem Job und brauchen mehr Kinderkrankheitstage

-Nicht stillende Mütter müssen sehr viel mehr Zeit und Aufwand in die Ernährung ihres Kindes investieren

-Nicht stillende Mütter müssen immer daran denken ob es unterwegs möglich ist eine Flasche zu machen und an alle Utensilien denken, daher haben sie weniger Freiheiten als stillende Mütter

-Mütter die nicht stillen haben weniger Schlaf und der den sie haben ist weniger erholsam

-Nicht stillende Mütter müssen immer darauf achten, dass noch genug Säuglingsnahrung im Haus ist

-Mütter die nicht stillen müssen sich mit immer wieder kehrenden schlechten Testergebnissen von Säuglingsnahrungen auseinandersetzen

-Nicht stillende Mütter haben es schwerer ihr Vorschwangerschaftsgewicht wieder zu erreichen

-Mütter die nicht stillen geben im ersten Lebensjahr ihres Babys durchschnittlich 1200,-€ für Flaschen, Sauger, Säuglingsnahrung und sonstige benötigten Dinge aus.

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Nicht stillen: Ernährungs-physiologische Nachteile

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Wir müssen uns bewusst machen, dass das Stillen die biologische Norm ist. Mutter und Kind haben keine Vorteile vom Stillen sondern erhebliche Nachteile wenn nicht gestillt wird.

Ernährungs- physiologische Nachteile wenn nicht gestillt wird

-Kinder die nicht gestillt werden, verlieren häufig ihr natürliches Hunger- und Sättigungsgefühls

-Die Haut und der Stuhl von nicht gestillten Kindern riecht unangenehm und zeigt dadurch Probleme im Verdauungssystem des Säuglings an

-Die Nieren von nicht gestillten Kindern sind häufig überlastet, was später vermehrt zu Nierenschäden und Erkrankungen führt

-Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind bei nicht gestillten Kindern signifikant höher als bei gestillten Kindern

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Nicht stillen: gesundheitliche Nachteile

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Wir müssen uns bewusst machen, dass das Stillen die biologische Norm ist. Mutter und Kind haben keine Vorteile vom Stillen sondern erhebliche Nachteile wenn nicht gestillt wird.
 

Gesundheitliche Nachteile für das Kind wenn nicht gestillt wird

Muttermilch lebt. Sie enthält unter anderem Stammzellen, weiße Blutkörperchen, Bakterien, Antikörper, Enzyme und Hormone, die dazu beitragen Krankheiten zu verhindern und eine normale Entwicklung deines Babys fördern.

-Babys, die die ersten 6 Monate nicht ausschließlich gestillt werden, leiden häufiger an Erkältungen und Grippe, Ohrenentzündungen, Atemwegsinfektionen, Asthma, Pilzbefall, Durchfall und Übelkeit und entzündlichen Veränderungen des Magen- Darm- Traktes.

-Babys die nicht gestillt werden, leiden öfter an einer Neugeborenengelbsucht

-Nicht gestillte Kinder haben häufiger Verdauungsprobleme

-Nicht stillen erhöht die Gefahr einer Gedeihstörung

-Nicht gestillte Kinder haben ein doppelt so hohes Risiko am plötzlichen Kindstod (SIDS) zu sterben als gestillte Kinder

-Nicht gestillte Babys haben öfter Anpassungsschwierigkeiten

-Ein Baby das nicht 6 Monate ausschließlich gestillt wird, hat ein doppelt so hohes Risiko ein oder mehrere Allergien zu entwickeln wie ein gestilltes Kind

-Kinder die nicht gestillt wurden leiden später häufiger an Autoimmunerkrankungen

-Nicht gestillte Kinder haben eine Darmflora, die das Wachstum von Krankheitserregern begünstigt

-Kinder die nicht gestillt werden, müssen von Geburt an alleine mit Krankheitserregern klar kommen. Sie haben keinen unterstützenden Nestschutz durch die Muttermilch

-Nicht stillen führt zu einer schlechteren Kieferentwicklung, auch Zahnfehlstellungen sind häufiger und stärker ausgeprägt als bei gestillten Kindern

-Das Kariesrisiko wird bei nicht gestillten Kindern stark erhöht

-Nicht gestillte Kinder haben häufiger Sprachstörungen, ein schlechteres Hörvermögen und eine schlechtere Hand- Augen- Koordination

-Nicht gestillte Kinder haben häufiger und länger Schmerzen und auch das Trösten ist schwieriger

-Nicht gestillte Kinder haben ein signifikant höheres Risiko für Übergewicht, sowie für eine Diabetes Typ 1 oder Typ 2 Erkrankung

-Nicht stillen erhöht die Gefahr, dass das Kind an Krebsarten wie Leukämie erkrankt

-Nicht gestillte Kinder haben nachweislich weniger weiße Hirnsubstanz, die Hirnregionen verbindet und Signale zwischen ihnen übermittelt. Auch unter Berücksichtigung von Faktoren wie Haushaltseinkommen und Bildungsstand der Eltern haben, laut Studien, nicht gestillte Kinder schlechtere Noten und verdienen als erwachsene weniger Geld.

-Nicht gestillte Kinder haben häufiger Probleme mit dem natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühl

-Erwachsene die nicht gestillt wurden haben ein höheres Risiko für Suchterkrankungen

Gesundheitliche Nachteile für die Mutter wenn nicht gestillt wird

.-Bei nicht stillenden Müttern bildet sich die Gebärmutter nach der Geburt langsamer zurück, dadurch ist der Wochenfluss stärker und dauert länger

-Mütter die nicht stillen, haben ein erhöhtes Risiko an Eierstockkrebs und Brustkrebs zu erkranken

-Nicht stillende Frauen erkranken im Alter häufiger an Osteoporose

-Mütter die nicht stillen sind schneller wieder empfängnisbereit, was oft zu Schwangerschaften führt, bevor der Körper sich von der letzten Schwangerschaft erholen konnte

-Nicht stillende Mütter leiden öfter an Depressionen und Angstzuständen

-Mütter die nicht stillen haben ein signifikant höheres Risiko für Herzkrankheiten und dem Erleiden von Herzinfarkten

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Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt 6 Monate (180 Tage) ausschließlich zu stillen. Danach soll unter Einführung geeigneter Beikost bis mindestens zum Alter von 2 Jahren weiter gestillt werden. Darüber hinaus so lange Mutter und Kind es wollen. Würden diese Empfehlungen weltweit befolgt werden, könnten alleine dadurch jedes Jahr 820.000 Kinderleben gerettet werden.

Keine einzige Organisation oder öffentliche Stelle die sich mit dem Stillen beschäftigt nennt ein Höchstalter ab dem das Stillen keine Vorteile mehr oder sogar Nachteile bringen würde. Im Gegenteil: Kinder profitieren immer vom Stillen, egal im welchem Alter. Und auch für die Mutter gibt es einige Vorteile wenn sie ihr Kind stillt.

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Stillen ist die biologische Norm

Stillen ist nicht nur die beste Ernährungsart für ein Baby, sondern hat auch viele gesundheitliche, immunologische und ernährungs- physiologische Vorteile. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch emotionale, praktische und sogar gesellschaftliche Vorteile des Stillens.

Aber eigentlich sind das alles gar keine Vorteile.Wir müssen uns bewusst machen, dass das Stillen seit Jahrtausenden die biologische Norm ist. Wir können uns glücklich schätzen, dass Formulanahrung heute so weit entwickelt ist, dass wir unsere Kinder auch damit ernähren können. Früher sind Babys oft gestorben oder waren geistig und körperlich unterentwickelt, wenn sie nicht gestillt werden konnten. Aber an Muttermilch wird künstliche Säuglingsnahrung niemals heran kommen. So sind die vielen Vorteile die Mutter und Kind genießen wenn gestillt wird, eigentlich gar keine Vorteile, sondern Mutter und Kind müssen mit erheblichen Nachteilen rechnen wenn nicht gestillt wird.

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Darf ich mir in der Stillzeit ein Tattoo stechen lassen?

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Eine der meist gestellten Fragen zum Thema „Was ist in der Stillzeit erlaubt?“,  ist ob sich eine stillende Mutter tätowieren lassen darf. Und tatsächlich sind Tattoos nur ein weiteres Beispiel wie stillenden Müttern das Leben unnötig schwer gemacht wird.„Dein Kind wird eine Infektion bekommen“ „ Willst du dass es HIV oder Hepatitis bekommt?“ „Du kannst eine ganz böse Entzündung bekommen“…Diese Sätze sind nur wenige Beispiele für die Dinge die stillenden Frauen vorgeworfen werden, wenn sie darüber nachdenken sich in der Stillzeit ein Tattoo stechen zu lassen.

Stillenden Müttern wird es unnötig schwer gemacht

Meist sind es andere Mütter die es zwar gut meinen, den tätowierwilligen Mamas aber aus Unwissenheit Kindeswohlgefährdung vorwerfen.Oft sind es aber auch leider angehörige von Gesundheitsberufen oder uninformierte Stillberater die zur Verbreitung dieser Mythen beitragen. Die meisten Tätowierer würden eine stillende Frau nicht wissentlich tätowieren. Oft höre ich die Meinung, dass Stillen nun mal auszehre und der Körper der Mutter daher nicht in der Lage wäre das Tattoo richtig zu heilen so lange sie stillt.

Gleichzeitig ist es für die Tätowierer einfach eine Absicherung. Ähnlich den Beipackzetteln von Medikamenten, in denen Grundsätzlich steht, dass stillende Frauen das betreffende Medikament nicht nehmen dürfen. Es ist die gleiche Absicherung wie sie auch Ärzte durchführen wenn sie stillenden Frauen sagen sie dürften keine Medikamente nehmen. Für diese Fälle haben wir zum Glück das Pharmakovigilanz – und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité in Berlin, kurz Embryotox, das uns zeigt, dass diese Aussagen nicht stimmen. Für Tattoos haben wir so eine Anlaufstelle leider nicht.Leider müssen Frauen in der Stillzeit auch immer wieder mit viel Ignoranz, Vorwürfen und teils sogar Bestrafungen fertig werden. Es darf nicht sein, dass es Gerichten möglich ist, einer Frau das Stillen zu verbieten, weil sie sich während der Stillzeit tätowieren lies wie es vor ein paar Jahren in Australien der Fall war. Keine einzige fundierte Fachkraft wurde in der Verhandlung angehört.

Eine stillende Frau hat das Recht fachlich fundierte Informationen bereit gestellt zu bekommen

Es ist völlig egal, was eine Person persönlich von solchen Dingen wie Tätowierungen hält. Eine stillende Frau hat nicht nur das Recht fachlich fundierte Informationen bereit gestellt zu bekommen, sondern auch das Recht ihre eigenen Entscheidungen ohne unnötige Einschränkungen zu treffen.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind Tattoos (genauso wie Piercings oder andere Body Modifikationen) mit dem Stillen durchaus kompatibel, sofern bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

Alles was wir im Leben tun, birgt Risiken. Die meisten alltäglichen Dinge sehr viel mehr als ein Tattoo. Es geht darum Entscheidungen auf Basis fundierter Fakten zu treffen:

– Alle allgemeinen Informationen zum Tätowieren gelten auch für stillende Frauen.

– Die Vorschriften des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) für kosmetische Mittel gelten seit 2005 auch für Tätowierfarben. Gemäß §26 dürfen diese Mitteln nicht so hergestellt und in den Verkehr gebracht werden, dass sie bei „bestimmungsgemäßem oder vorauszusehendem Gebrauch geeignet sind, die Gesundheit zu schädigen“

– Die molekulare Struktur der Tätowierfarbe ist zu groß um in die Muttermilch zu gelangen, selbst wenn etwas davon ins Blut der Mutter übergehen sollte.

– Muttermilchbanken akzeptieren keine Spenden von Müttern, die sich in den letzten 12 Monaten tätowieren ließen, da möglicherweise Infektionen durch das Blut übertragen werden könnten. Diese Tatsache bestätigt für viele die Gefährlichkeit von Tätowierungen in der Stillzeit.

Sehen wir uns aber mal die Daten dazu an, wird schnell klar, dass dies eine reine Vorsichtsmaßnahme vor allem für besonders fragile Frühchen ist und nicht auf das tätowieren an sich übertragen werden kann.

1985 haben die Centers for Disease Control in Atlanta, Georgia, USA nationale Richtlinien für den Schutz während des Tätowierungsprozesses erlassen. In diesem Zuge wurden seither alle Infektionen die im Zusammenhang mit Tätoowierungen aufgetreten sind protokolliert.

Seit Beginn der Aufzeichnungen gibt es keinen einzigen dokumentierten Fall einer übertragenen HIV Infektion oder einer Syphilis Infektion. Es gibt 12 dokumentierte Hepatitisfälle nach einer Tätowierung in den USA. Die Gefahr beim Zahnarzt an Hepatitis zu erkranken ist tatsächlich 300% größer.

– Lokale Infektionen sind die häufigsten Risiken des Tätowierens. In Zuge dessen kommt es häufig dazu, dass die Farbe nicht überall richtig angenommen wird und ein Nachstechen erforderlich wird. Dies ist vor allem dann ein Problem, wenn die tätowierte Person die Nachsorge nicht befolgt. Gesunde Menschen haben ein sehr geringes Risiko nach einer Tätowierung eine Infektion zu bekommen.

– Seriöse Tätowierer befolgen allgemeine Vorsichtsmaßnahmen wie die Sterilisation der Tätowiermaschine mit einem Autoklaven, nutzen Tintenbecher, Handschuhe und Einwegnadeln, waschen gründlich ihre Hände und desinfizieren alle Oberflächen. Dies verringert die Infektionsgefahr nochmal erheblich.

– Das systemische und lokale Infektionsrisiko gilt für stillende Frauen in dem gleichen Umfang wie für den Rest der Bevölkerung.

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Wenn du dich gerne tätowieren lassen möchtest, halte dich einfach an ein paar Vorsichtsmaßnahmen

– Lerne dein Tattoostudio kennen. Gehe nicht einfach irgendwo hin. Welches Studio wird oft empfohlen? Sieh dir an wie dort gearbeitet wird. Ist es sauber dort? Lass dir Lizenzen zeigen.

– Achte darauf, dass der Tätowierer die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen befolgt: Trägt er Handschuhe? Nutzt er Einwegnadeln? Desinfiziert er Oberflächen und Geräte?

– Befolge die Pflegeanweisungen deines Tätowierers. Es kann bis zu 3 Wochen dauern, bis das Tattoo komplett verheilt ist, beachte das bevor du dich tätowieren lässt.

– Sei gesund wenn du dich tätowieren lässt. Wie bei jeder anderen Verletzung der Haut gilt auch beim Tattoo: je gesünder du bist und je besser du aufpasst, desto unwahrscheinlicher ist eine Infektion und desto besser wird es verheilen. Daher solltest du auch überlegen, dich vielleicht nicht unbedingt gleich nach der Geburt tätowieren zu lassen, sondern so lange zu warten bis alles gut verheilt ist und du dich wieder fit fühlst.

Stillende Mütter haben beim tätowieren sogar Vorteile.

Zum Schluss noch zwei Vorteile die stillende Mütter genießen, wenn sie sich tätowieren lassen. Stillen direkt vor dem Tätowieren sorgt durch das ausgeschüttete Oxytocin für weniger Schmerzen und Muttermilch kann dank seiner antibakteriellen Wirkung sogar bei der Abheilung des Tattoos helfen.Du siehst, es gibt objektiv betrachtet keinen Grund dein Baby nicht auch mit einem verzierten Körper zu stillen.

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https://kellymom.com/bf/can-i-breastfeed/lifestyle/body-mods/

https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/infektionsrisiken-durch-taetowierungen.pdf

http://themilkmeg.com/tattoos-and-breastfeeding-is-it-safe-what-are-the-risks/

https://www.facebook.com/DrJackNewman/posts/i-am-truly-amazed-sometimes-by-questions-i-get-whether-a-mother-needs-to-interru/417375038413548/

https://www.lllc.ca/tuesday-tips-tattoos-and-breastfeeding

http://llli.net/llleaderweb/lv/lvfebmar05p3.html

http://forumsdev.llli.org/faq/tattoos.html

https://mamasmilknochaser.com/2017/01/30/for-the-breastfeeding-mom-with-body-mods/

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Human Milk Banking Association of North America, Inc.Wilson-Clay, B., & Hoover, K. The breastfeeding atlas (6th ed.).


Darf ich in der Stillzeit abnehmen?

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“ In der Stillzeit kannst du essen so viel du willst“ oder “ Beim Stillen nimmt man automatisch ab“. Wer von uns Müttern hat diese oder ähnliche Sätze in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt noch nicht gehört? Bei vielen Frauen ist das tatsächlich so. Oft bewegt sich der Zeiger der Waage aber nur sehr langsam oder gar nicht nach unten oder sogar nach oben.

37% aller Frauen in Deutschland sind Übergewichtig

Etwa 37% aller Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Übergewichtige haben ein stark erhöhtes Risiko  an folgenden Krankheiten zu erkranken:

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Atembeschwerden
  • Schlafapnoe
  • koronare Herzkrankheiten
  • Arthrose
  • Gicht
  • bestimmte Krebserkrankungen (Gebärmutter-, Brust- und Gebärmutterhalskarzinom)
  • Sexualhormonstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Thrombose
  • Embolie
  • erhöhtes Risiko bei Operationen und Narkosen

Um diese Risiken zu senken, sollte eine gesunde und ausgewogene Ernährung selbstverständlich sein und das Vorschwangerschaftsgewicht in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten nach der Geburt wiedererlangt werden.

Unser Körper legt in der Schwangerschaft natürliche Fettreserven für die Stillzeit an. Da wir aber heutzutage immer und überall zu Essen bekommen was wir wollen, sind diese Reserven nicht mehr notwendig und werden nicht selten eher zur Last, als dass sie eine Hilfe wären.  So gibt es neben den Frauen, die in der Stillzeit aufpassen müssen, nicht zu dünn zu werden, auch viele Frauen, die mit den restlichen Schwangerschaftspfunden zu kämpfen haben.

Natürlich ist es weder nötig, noch empfehlenswert gleich nach der Geburt eine Diät zu starten. Mit einer ausgewogenen Ernährung und moderater Rückbildungsgymnastik werden die Pfunde in den meisten Fällen ganz von selbst verschwinden. Jedoch gibt es aber auch viele Mütter, die sich sehr unwohl fühlen und ein paar Pfunde geziehlt loswerden wollen.

Genau diese Frauen bekommen dann allerdings von allen Seiten zu hören, dass man in der Stillzeit auf gar keinen Fall abnehmen darf. ( schon gar nicht unter Vorschwangerschaftsgewicht).

Allerlei Horrorgeschichten von der nicht mehr reichenden Milch bis zu aus dem Fettgewebe gelösten Schadstoffen die alle in der Muttermilch landen werden ihnen aufgetischt.

Eine Diät hat weder Einfluss auf die Milchmenge, noch auf die Qualität der Milch

Immer wieder führen diese Aussagen dazu, dass Mütter die sich mit ihrem Gewicht sehr unwohl fühlen, vorzeitig abstillen.

Das ist sehr schade, nicht zuletzt weil die Stillzeit sich mit ihrem erhöhten Kalorienbedarf von etwa 500 kcal (während des Vollstillens) sehr gut für eine Ernährungsumstellung und eine gezielte Abnahme eignet.

Ein Rückgang der Milch oder eine schlechtere Qualität ist auch bei einer längerfristigen Diät nicht zu befürchten, wenn ein paar Dinge beachtet werden:

  • während des Wochenbetts sollten Kalorien völlig egal sein, die Stillbeziehung muss sich erst einspielen und die Mama soll sich erholen
  • das Kind wird nach Bedarf gestillt
  • es werden keine einseitigen Diäten gemacht, sondern ein Kaloriendefizit durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung hergestellt

Um die Qualität aufrecht zu erhalten würde im Falle eines starken Nährstoffmangels, erstmal die Milchproduktion stark zurück gehen. Dies wird im Normalfall aber kaum passieren. Erst nach jahrelangem Nährstoffmangel wie er z.B. in Dritte Welt Ländern oder bei bestimmten Essstörungen vorkommt, wäre dies relevant.

Eine gezielte Gewichtsabnahme nach der Schwangerschaft durch eine Diät gilt zudem als sehr schädlich, weil dann angeblich Schadstoffe aus den Fettzellen freigesetzt werden. Wissenschaftlich belegt ist das allerdings nicht. Ohnehin wird die Schadstoffdiskussion über die Muttermilch leider sehr überbewertet, während die Risiken des Nicht Stillens bzw. frühzeitigen Abstillens unterbewertet werden.

Ich will nicht behaupten, dass keinerlei Schadstoffe in der Muttermilch währen, jedoch leben wir in einer Welt, in der unsere komplette Umweld mit Schadstoffen belastet ist und somit auch alle Nahrungsmittel inkl. Muttermilch, jedoch auch inklusive industriell hergesteller Säuglingsmilch. Darüber hinaus kann aber die Säuglingsmilch auch noch weitere Schad- und Fremdstoffe, Bakterien sowie gefährliche Über- und Unterdosierungen von bestimmten Inhaltsstoffen enthalten.

Es gibt keine nachgewiesene Schädigung des Kindes durch Schadstoffe in der Muttermilch, allerdings gibt es eine ganze Reihe nachgewiesener Risiken des Nichtstillens. Gabi Eugster sagt dazu in „Laktation und Stillen“: „Studien haben ergeben, dass sich gestillte Baby selbst in einer stark schadstoffbelasteten Gegend besser entwickeln, als Flaschenkinder. Stillen stärkt das Immunsystem und es wird heute angenommen, dass gestillte Kinder besser mit der Schadstoffbelastung fertig werden, dass Muttermilch die Babys gegen die Umweltgifte schützt.“

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WHO Empfehlung gilt auch bei starker Schadstoffbelastung

WHO und Unicef empfehlen ausdrücklich für alle Kinder ausschließliches Stillen für Säuglinge während der ersten sechs Lebensmonate aus ernährungsphysiologischen, immunologischen, psychologischen und ökonomischen Gründen, sowie unter geeigneter Beikost weiter zu stillen bis zum Alter von mindestens 2 Jahren und darüber hinaus, solange Mutter und Kind es wollen. Die WHO schreibt dazu ausdrücklich, dass diese Empfehlungen für alle Kinder und nicht nur für Kinder in Dritte Welt Ländern gelten.

Diese Empfehlung ist auch in Anbetracht der untersuchten Schadstoffmengen in den westlichen Ländern uneingeschränkt gültig. Selbst in den Entwicklungsländern, in denen die aufgenommene Menge von DDT, (Dichlordiphenyltrichlorethan ist ein Insektizid, das seit Anfang der 1940er-Jahre als Kontakt- und Fraßgift eingesetzt wird. Wegen seiner guten Wirksamkeit gegen Insekten, der geringen Toxizität für Säugetiere und des einfachen Herstellungsverfahrens war es jahrzehntelang das weltweit meistverwendete Insektizid. Allerdings reicherte es sich wegen seiner chemischen Stabilität und guten Fettlöslichkeit im Gewebe von Menschen und Tieren am Ende der Nahrungskette an) durch gestillte Babys um ein vielfaches über dem ADI ( erlaubte Tagesdosis, englisch: acceptable daily intake) liegt, wird Stillen von der WHO weiterhin empfohlen. Es wurden auch in diesen Ländern bis heute keine Erkrankungen festgestellt, die alleine auf die erhöhte Aufnahme während der Stillperiode zurück geführt werden können.

Die Brust ist kein Entgiftungsorgan

Schlussendlich lässt sich noch festhalten: Natürlich baut unser Körper Schadstoffe ab und so gelangen mit Sicherheit bei einer Diät auch gewisse Mengen an Schadstoffen aus den Fettreserven ins Blut. Diese erhöhen jedoch nicht die Schadstoffbelastung der Muttermilch, denn sie werden über die Verdauungs- und Entgiftungsorgane ausgeschieden, die überaus gut funtionieren.

Die Brust ist allerdings weder ein Verdauungs- noch ein Entgiftungsorgan und wird auch nicht in der Stillzeit plötzlich zu einem.

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Braucht mein gestilltes Baby zusätzliche Flüssigkeit?

Nina Abel Flüssigkeit für gestiltes Baby Wasser Wasservergiftung Wasser gefährlich?

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint, es wird Sommer. Endlich!

Und es könnte so schön sein, wären da nicht ständig die Nachbarn, Großeltern oder wahlweise auch Verkäufer die uns nett gemeint gerne immer wieder daran erinnern unserem Kind auch ja genug zum trinken zu geben. Auf Dauer kann das ganz schön verunsichern, schließlich haben wir bei Hitze ja auch mehr Durst und trinken dem entsprechend auch mehr. Warum sollte das bei unseren Babys anders sein? Zumal man ja auch immer wieder hört, wie schnell die Kleinen austrocknen können.

Muttermilch besteht zu 88% aus Wasser

Muttermilch besteht zu 88% aus Wasser, reicht also zum Durst löschen vollkommen aus und liefert dabei noch alle wichtigen Nährstoffe die ein Kind braucht. Vorausgesetzt das Baby wird nach Bedarf gestillt/gefüttert. Auch Flaschenbabys sollten kein zusätzliches Wasser oder Tee bekommen. Und auch Formulamilch darf niemals mit mehr Wasser oder weniger Pulver, als angegeben, zubereitet werden.

Aber zusätzliche Flüssigkeit ist nicht nur nicht nötig, sondern kann auch zu einer lebensgefährlichen Wasservergiftung führen. Auch bekannt als Wasserintoxikation oder Hyperhydration.

Bei einer Wasservergiftung wird das Blut durch die zusätzliche Flüssigkeitszufuhr verdünnt und somit sinkt der Natriumspiegel im Blut. Bei Muttermilch oder Pulvermilch ist der Natriumgehalt sehr viel höher als in Wasser, daher wird hier der Natriumspiegel wieder ausgeglichen. Normalerweise wird eine Wasservergiftung vom Körper effektiv verhindert, indem zu viel Wasser zügig von den Nieren wieder ausgeschieden und so der Natriumgehalt im Blut reguliert wird. Bei Kindern unter einem Jahr sind die Nieren allerdings noch nicht ausgereift und können das Wasser nicht schnell genug verarbeiten.

Ist nun, aufgrund von vermehrter Flüssigkeit im Blut, der Natriumwert zu niedrig, versucht der Körper dies wieder auszugleichen, indem er Flüssigkeit in den Körperzellen speichert. Die Körperzellen schwellen  dadurch an und die Kinder wirken aufgedunsen.

Auch die Gehirnzellen nehmen dabei Wasser auf. Da das Gehirn aber vom knöchernen Schädel umgeben ist, ist deren Aufnahmekapazität stark beschränkt, da sie sich nicht so weit ausdehnen können. Dadurch besteht die Gefahr, dass es zu einem Hirnödem mit folgenden Symptomen kommt:

Kopfschmerzen

Zittern

Übelkeit und Erbrechen

Benommenheit und Schwindel

Desorientierung und Bewusstlosigkeit

epileptische Anfälle

Jedes Jahr landen, gerade im Sommer,  kleine Kinder mit diesen Symptomen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser.  In den meisten Fällen kann den Kindern mit Elektrolytlösungen zwar schnell geholfen werden, aber auch dieser Stress für das Kind muss nicht sein und nicht jede Wasservergiftung geht gut aus. In extremen und seltenen Fällen kann eine Wasservergiftung zu Hirnschäden oder sogar zum Tod führen.

Selbst bei Magen- Darm- Erkrankungen wie Durchfall oder Erbrechen soll laut dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und der Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation der erhöhte Flüssigkeitsbedarf durch Mutter- oder Pulvermilch (Pre) gedeckt werden.

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Eine Wasservergiftung ist die zweithäufigste Ursache für Krampfanfälle bei Säuglingen

Eine Wasservergiftung ist die zweithäufigste Ursache für Krampfanfälle bei Säuglingen. Die Gefahr für eine Wasservergiftung sinkt mit der Einführung der Beikost, da durch die Lebensmittel kleine Mengen Natrium zugeführt werden. Zum Entdecken kann Wasser daher in geringer Menge (ein kleiner Schluck zum Essen) ab dem Beikoststart angeboten werden. Zusätzliche Flüssigkeit zur Beikost braucht dein Baby erst ab der 3. ersetzten Milchmahlzeit.

Auf Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels sollte natürlich dennoch geachtet werden. Bei weniger als 3 vollen Windeln in 24 Stunden, einer eingefallenen Fontanelle, tränenlosem Weinen oder überdurchschnittlicher Müdigkeit, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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Nina Abel Beikost verbotene lebensmittel

Gerade Baby led Weaning ist eine Art der Beikosteinführung, die einfacher nicht sein könnte: das Kind isst von Anfang an am und vom Familientisch.

Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es oft ganz anders aus. Wärend die einen Eltern aus der Beikost eine Wissenschaft machen und nur noch in der Küche stehen um wahlweise geeignete Snacks, Muffins, Waffeln oder 5 Gänge Menüs zu zaubern, die am Ende Mama isst, weil der Sprössling das mit Liebe gemachte Essen verschmäht, machen sich die anderen Eltern so überhaupt gar keine Gedanken.

Wozu auch? Das Kind isst halt das Gleiche was alle essen. Und so kommt es nicht selten vor, dass ein Kind mit einem Jahr zwar noch nie Gemüse gegessen hat, aber dafür sämtliche Fixtüten und Schokoladensorten auseinanderhalten kann.

Hmm, vielleicht ist ja doch alles gar nicht so einfach, fragt ihr euch?

Doch das ist es, keine Angst.

Es sollte nur darauf geachtet werden,dass dem Kind eine breite Palette gesunder Nahrungsmittel angeboten wird. Dies bedeutet aber auch, dass Glässchenbrei durchaus die bessere Wahl sein kann wenn sich die Familie von Fixprodukten und Fast Food ernährt und auch nicht bereit ist das zu ändern. Wobei man da auch bedenken sollte, dass das Kind nicht ewig Brei essen wird.

Und vor allem ist Glässchenkost auch nicht gesünder wenn aus der breiten Palette Sorten wie Schinkennudeln, Kaiserschmarrn und Stracciatellabrei gewählt werden.

Neben den eben erwähnten Punkten gibt es ein paar Lebensmittel, die ein Kind im ersten Jahr nicht essen sollte:

  • keine ganzen Nüsse oder rohe Karotten (Aspirationsgefahr)
  • kein Honig oder Ahornsirup (Botulismusgefahr)
  • kein zugefügtes Salz
  • wenig bis kein zugefügter Zucker
  • keine Fett- oder Kalorienreduzierten Lebensmittel
  • kein rohes Fleisch, rohe Wurst oder rohen Fisch
  • kein rohes Ei
  • nur Ceylon-Zimt verwenden
  • Tee nur als Medizin, nicht als Getränk
  • 200 ml Kuhmilch in verarbeiteter Form, also nicht als Milch sondern in Form von z.B. Joghurt oder Käse, täglich, können ab Beikostreife gegeben werden. Dabei entsprechen zum Beispiel 150ml Joghurt oder 30g Schnittkäse in etwa 200ml Milch

Und zum Schluß der wichtigste Punkt von allen: 

Entspannt euch und habt Spaß!

 

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